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Ferienlandschaft der Umgebindehäuser
Die Oberlausitzer Umgebindehäuser sind jahrhundertealte Zeugnisse einer Volksbauweise, die eine in Deutschland einmalige Verbindung von Fachwerk und Blockbauweise darstellt.
Umgebindehäuser in Obercunnersdorf
Bildurheber: Peter Hennig
Das „Umgebinde“ ist eine Stützkonstruktion aus senkrechten und waagerechten Balken, die das Erdgeschoss des Hauses ganz oder teilweise umschließt „umbindet“. Auf dem Umgebinde ruht das Dach des Hauses oder das als Fachwerk ausgeführte Obergeschoss. Hinter der Stützkonstruktion befindet sich die hölzerne Blockstube des Erdgeschosses, die ein selbstständiger Baukörper innerhalb des Hauses ist. Profilierte Säulen, kunstvoll verzierte Fensterumrahmungen, reich geschmückte steinerne Türstöcke, schmiedeeiserne Gitter und aufwendige Verschieferungen zeugen von Fleiß und solider Handwerkskunst. Oberlausitzer Umgebindehäuser zählen zu den bedeutenden Volksbauweisen der Welt.
In Dittelsdorf
Bildurheber: Peter Hennig
Nicht zuletzt deshalb ist Obercunnersdorf der Denkmalsort der Oberlausitz. Dicht gedrängt stehen die „Häusel“, wie die Oberlausitzer ihre Umgebindehäuser liebevoll nennen, zu beiden Seiten der Dorfstraße. Umgebindehäuser mit Blumenreichen Vorgärten sind in alle Orten der gebirgigen Oberlausitz zu finden – besonders schöne Ensembles sind die Zierde von Walterdorf (mit zahlreichen prunkvollern Türstöcken aus heimischem Sandstein), Großschönau, Jonsdorf, Spitzkunnersdorf, Eibau und Niederoderwitz.
In Hirschfelde
Bildurheber: Peter Hennig
Die mit viel Liebe gehegten und gepflegten „Häusl“ sind anschauliches Zeugnis dörflicher Lebensart, waren sie doch früher nicht nu Behausung, sondern auch Heimstadt der traditionellen Oberlausitzer Handweberei. Ein Urlaub im gemütlichen Umgebindehaus vermittelt einen Eindruck von Oberlausitzer Lebensweise und bietet Erholung und Entspannung vom Alltagsstress.
Wir danken der Fremdenverkehrsgemeinschaft Zittauer Gebirge/Spreequelland e.V. für ihre freundliche Unterstützung.
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Quellenangabe:
Manja Dutschmann
